2. Runde Drumbo-Cup 2015

Zinnowwaldkickerinnen erreichen die Vorfinalrunde im Drumbocup

 

Nachdem die Spielerinnen des Zinnowwaldteams so erfolgreich die Bezirksrunde abgeschlossen hatten, stand am 20. Januar  2015 die zweite Runde an. Trainer Herr Beyer konnte die Austragung erfolgreich in die Onkel-Tom-Halle holen. So hatten es die Mädchen nicht weit bis zum Spielort. Nur schade, dass so wenig Eltern den Weg zum Turnier gefunden haben.

Mit den Teams der Nelson-Mandela-GS, der Grundschule vom Rüdesheimer Platz, der Stechlingrundschule und der Werbellin-GS waren starke Teams vertreten. Mit dem Team der GS vom Rüdesheimer Platz war zudem ein zweimaliger Drumbo-Cup-Vizemeister mit von der Partie.

Das Zinnowwaldteam präsentierte sich in ähnlicher Aufstellung wie schon in der ersten Runde. Nur Marielis, die Stammtorhüterin, gerade von ihrem Handbruch genesen, der sie daran hinderte, bei der ersten Qualirunde mitzumachen, hatte wiederum Pech. Nur ein paar Tage vorher brach sie sich den Fuß. Für sie ging Neuzugang Antonia ins Tor – und machte ihre Sache sehr gut. Aufgestellt waren des Weiteren: Josephine, Clara, Cara , Xenia, Johanna, Charlotte und Rosa.

Das Zinnowteam hatte wieder einmal Glück: Da es erst das dritte Spiel bestreiten musste, bestand die Gelegenheit, sich ein Bild von den anderen Mannschaften zu machen. Und beim Zuschauen wurden doch einige Mädchen recht blass und ein Geraune von „die spielen aber gut“ zog über die Tribüne. Und so war es auch: das erste Spiel der Stechlin- gegen die Nelson-Mandela Schule verlief sehr lebhaft, mit klarer Überlegenheit des erstgenannten Teams. So war der Ausgang 2:0 auch nicht verwunderlich. Im zweiten Spiel standen sich die GS vom Rüdesheimer Platz und die Werbellin-GS gegenüber. Schnelle Spielzüge, Dribblings, Doppelpässe und ein Spiel auf Augenhöhe zeitigten ein absolut gerechtfertigtes 1:1.

Im Spiel Nummer 3 traten dann die Zinnowwaldkickerinnen gegen die Stechlin-GS an.
An guten Chancen mangelte es nicht, Clara stand gleich dreimal frei vor dem Tor, ohne dass das Runde ins Eckige ging und bis auf einen Konter, den Antonia gut parierte, spielte sich das Geschehen überwiegend im gegnerischen Feld ab. Charlotte, die vorne spielte, harmonierte gut mit Xenia und Cara, Xenia versuchte mehrfach ihr Glück, leider konnte sie Caras Pässe anfänglich nicht ganz verwerten, beim dritten Versuch in der 7. Spielminute gelang es Xenia dann jedoch, Caras Pass zum Führungstreffer zu verwandeln. Das rüttelte die Gegnerinnen auf und nun war die Verteidigung stärker gefordert. Hier waren Josephine, Johanna und Cara stark. In der Folge ergaben sich wieder viele Torchancen für uns, die aber einfach nicht gelingen wollten und in Minute 9 kassierte das Zinnowteam den Ausgleichstreffer. Auch ein Freistoß in den letzten Spielminuten konnte am Endstand 1:1 nichts mehr ändern. Fazit dieses Spiels: gut gespielt, aber zu viele verpasste Gelegenheiten.

Das vierte Spiel gewann die GS am Rüdesheimer Platz gegen die Nelson-Mandela-GS mit einer knappen 1:0 Führung.

Im fünften Spiel trat unser Team gegen die Werbellin-GS, die ja schon durch ihr starkes Auftreten gegen die Rüdesheimer aufgefallen waren, an.
Gleich zu Beginn konnte Xenia mit einem Wahnsinnsschuss Eindruck schinden, aber noch war die Begegnung torlos. Daran hatte auch Torfrau Antonia ihren Anteil, die reaktionsschnell und mutig auch gerne mal die Torlinie verließ, um den Ball aus ihrem Strafraum rauszuhalten. Die recht ausgeglichene Partie – alle Zinnowkickerinnen spielten voll Leidenschaft und Engagement wurde in der vierten Minute durch den Führungstreffer von Xenia (wieder nach Pass von Cara) belohnt. In der sechsten Minute schnappte Cara sich den Ball von hinten, umdribbelte alle Gegnerinnen um dann auch noch erfolgreich abzuschließen: 2:0!
Danach ließ die Konzentration etwas nach: kaum eine Minute später konnten die Gegnerinnen den erfolgreichen Abschluss vermelden.
Ganz stark waren in diesem Spiel bei uns auch Clara und Rosa,  die stets anspielbar waren und gegnerische Konter von Anfang an zu verhindern suchten.

Im sechsten Spiel schwächelte die Stechlin-GS und verlor gegen die GS am Rüdesheimer Platz 0:3.

Im Anschluss spielten wir gegen die Nelson-Mandela-GS und hatten gegen dieses sicherlich schwächste Team große Schwierigkeiten. Wie so häufig mangelte es nicht an Chancen. Diese spielte sich das Team meisterhaft heraus, doch der Ball wollte einfach nicht ins Netz.
Kurz vor Schluss wurde eine schnell ausgeführte Ecke von Xenia der gegnerischen Torfrau zum Verhängnis. Statt nach außen faustete sie den Ball versehentlich ins eigene Tor. Endergebnis 1:0 für die Zinnows.

Das achte Spiel sah eine starke Werbellin- Mannschaft, die gegen das Stechlin-Team unangefochten 3:0 gewann.

Für die Zinnowwaldschule war das nun folgende Match gegen die GS vom Rüdesheimer Platz ganz wichtig. Hier würde sich entscheiden, ob das Team weiterkommen und an der Vorfinalrunde teilnehmen würde. Trainer Herr Beyer gab noch einige taktische Anweisungen und schon ging es aufs Feld. Die Devise lautete: (Gegen)Tore verhindern. Ob dies dazu führte, dass die sich gleich entwickelnden Torchancen nicht genutzt wurden? Wieder waren nur wenige Sekunden gespielt, als Clara ganz frei vor dem gegnerischen Tor stand. Lieber Trainer: Für’s nächste Mal: Torschüsse üben...
Antonia präsentierte mehrere Glanzparaden, Xenia einen schönen Schuss aufs Tor und auch Clara hatte nochmals eine gute Möglichkeit. Insgesamt stand unser Team sehr kompakt und gut, verhinderte durch effektive Deckung sämtliche Angriffsmaßnahmen der Gegnerinnen und machte so deren Torgefährlichkeit wirkungslos. Im Gegenteil, unseren Mädchen gelang nochmals ein schöner Angriff und erst auf der Torlinie gelang es der gegnerischen (starken) Torfrau, den Ball doch noch zu erwischen. Schade! Gegen Ende kassierten die Zinnowspielerinnen eine Ecke nach der anderen, ohne dass auch nur eine davon gefährlich wurde. So konnte der 0:0 Spielstand bis zum Ende gerettet werden und das Team der Zinnowwaldkickerinnen sicherte sich ungeschlagen den zweiten Platz in dieser Runde sowie das Weiterkommen in die Vorfinalrunde.

 

Bericht: Elke Biester

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